St. Marien-Schulen der Schulstiftung der Diözese Regensburg - Gymnasium und Realschule für Mädchen

Studienfahrt der 10. Klassen des Gymnasiums nach Berlin

Tag 1: Anreisetag
Nach der Informationsbesprechung sind wir endlich alle mit großer Vorfreude am HUK-Parkplatz in die Busse gestiegen.
Als wir schon einige Minuten im Bus saßen, bemerkte man verschiedene Gruppen: die Schlafenden, die Essenden und die, die die ganze Zeit am Handy hingen. Hinten im Bus machte sich die Gruppe breit, die „versuchten“ die neusten Hits nachzusingen, weshalb sich alle anderen schon genervt die Kopfhörer mit vollster Lautstärke in die Ohren steckten.
Nach der Ankunft vor dem Hostel sammelten wir uns vor dem Eingang und erhielten die Schlüsselkarten für die Zimmer. Mit dem Nachgeben der Zimmertür fielen wir nur erschöpft in den Raum und schmissen uns aufs erstmögliche Bett.
Unser erstes Ausflugsziel war gleich nach dem Beziehen der Zimmer das Brandenburger Tor. Unterwegs haben wir viele erste Eindrücke von Berlin bekommen, unter anderem haben wir bemerkt, dass die Ampeln für über 100 Mädchen zu kurz geschalten sind. Und so haben wir den Verkehr in Berlin lahmgelegt. Als wir dann endlich nach ca. 40 Minuten beim Brandenburger Tor angekommen waren, kam der schönste Teil: Fotoshooting! Zurück gingen wir wieder vorbei an vielen erstaunten Einwohnern, die sich über die große Mädchenzahl wunderten. Somit endete der erste Tag in der Hauptstadt.

Tag 2
Nachdem wir mit der U-Bahn zur Bernauer Str. gefahren sind, bekamen wir erstmal einen kurzen Einblick über die Geschichte Berlins. Danach sind wir nach draußen gegangen und haben uns selbst einen Eindruck von den Resten der Berliner Mauer gemacht, jedoch ließ die Begeisterung schnell nach, da das Wetter nicht ganz mitspielte. Am Ende durften wir (zum Glück!) in das große, warme Museum gehen und uns dort aufwärmen und die gefundenen Briefe und alten Bilder bestaunen. Weiter ging es zum Dungeon, dort wurden wir in Gruppen eingeteilt und bekommen von einer netten Dame noch Überlebenstipps. Wir wurden von verschiedenen Schauspielern durch Räume geschickt, die einen Teil der Geschichte Berlins zeigte z.b. ein altes Gericht, ein Pestlabor und eine Metzgerei. Abschließen durften wir einen 12 Meter hohen Freefalltower fahren. Zusammenfassend können wir die humorvolle Gruselshow empfehlen. Bei einer interessanten Stadtrundfahrt durften wir viele Sehenswürdigkeiten mit faszinierender Geschichte sehen, beispielsweise den Checkpoint Charlie und die Berliner Siegessäule. Das Holocaust-Denkmal durften wir sogar von innen erkunden. Nachdem wir Zeit zur freien Verfügung hatten, die wir nutzten, um uns etwas zum Essen zu kaufen, sind wir zum Theater des Westens spaziert, um uns das Musical „Der Glöckner von Notre Dame“ anzusehen. Nach 3 Stunden toller Unterhaltung, traten wir den Heimweg an.

Tag 3
Nach der flughafenartigen Kontrollstätte erreichten wir das Innere des Reichstags. Daraufhin durften wir einem Vortrag lauschen, bis wir im Anschluss den langersehnten Kuppelaufstieg wagten. Anschließend folgten wir der Einladung des Bundestagsabgeordneten Philipp Graf von und zu Lerchenfeld in das Paul – Löbe – Haus. Nachdem wir dort unser Mittagessen gegessen und den Ausblick auf die Spree genossen hatten, ging es weiter.
Nachmittags besichtigten wir den Fernsehturm am Alexanderplatz. Nach den Sicherheitskontrollen fuhren wir in unglaublichen 40 Sekunden 203 Meter auf die Aussichtsplattform. Dort oben hatte man einen phänomenalen Ausblick über Berlin. Nachdem viele tolle Bilder entstanden sind, hatten wir Zeit zur freien Verfügung. Während die meisten zu Primark oder Starbucks stürmten und die Läden leer räumten, gingen einige wenige ins Alexa, in dem zufälligerweise eine 20er Jahre Party zum 10-jährigem Jubiläum gefeiert wurde.

Tag 4: Abreisetag
Um 7 Uhr weckte uns wie jeden Tag der Wecker, der uns motivieren sollte in die Klamotten zu springen, die letzten Sachen in den Koffer zu packen und noch ein letztes ordentliches Frühstück vom Buffet zusammenzustellen. Wenig später versammelten wir uns mit Sack und Pack vorm Hostel und lauschten den letzten Anweisungen. Wir gingen dann zu unserem geparkten Bus, dessen Fahrer österreichischer Abstammung ist, und der bereits beim Einladen der Koffer neckische Kommentare von sich gab, wie z.B.: „So viele Koffer können auch nur Frauen mitnehmen!“. Dabei hatte jede von uns nur einen einzigen Koffer dabei ;) (Anm. d. Redaktion: Die Koffergröße verschweigen wir lieber). Im Gänsemarsch ging es zur East Side Gallery und es bot sich nochmal die Möglichkeit weitere Fotos zu schießen. Nach dem Blitzlichtgewitter ging es mit dem Bus weiter zum ehemaligen Stasigefängnis Hohenschönhausen, in dem teilweise frühere Insassen uns das Gefängnis zeigten.
Leider war das auch unser letzter Programmpunkt und wir traten unsere lustige 8-stündige Heimfahrt an. Hinter und liegt eine sehr schöne und abwechslungsreiche Berlinfahrt, die wir sehr genossen haben und für einige war klar: Dies war sicher nicht der letzte Besuch in der Hauptstadt.

 

 

 

Kontakt

St. Marien-Schulen
der Schulstiftung der
Diözese Regensburg

(vorübergehend)
Margaretenstraße 5
93047 Regensburg

Telefon: 0941 29730-22
Telefax:  0941 29730-29

englische@st-marien-schulen-regensburg.de

gymnasium@st-marien-schulen-regensburg.de

realschule@st-marien-schulen-regensburg.de