St. Marien-Schulen der Schulstiftung der Diözese Regensburg - Gymnasium und Realschule für Mädchen

Fachschaft: Evang. Religionslehre (Gymnasium/Realschule)

Hier finden Sie den Grundwissenskatalog im Fach Evang. Religionslehre

Besuch aus Afrika

Dankeskarte 2019

Vier Massai aus Tansania (zwei junge Frauen und zwei Männer) kamen mit „Mama Massai“, Angelika Wohlenberg, und Elisabeth Merz zu uns in den Festsaal, um uns Einblicke in ihr Leben zu geben. Mit Filmen, Fotos, viel Gesang und Tanz zeigten die Massai begeistert ihren Alltag in Afrika.

Sie berichteten über ihre schulische Laufbahn und beschrieben dabei viele Hürden. Es sei überhaupt nicht selbstverständlich, als Massai regelmäßig zur Schule zu gehen. Besonders die Mädchen würden frühzeitig verheiratet und so jeglicher Bildung ferngehalten. Wie alle vier um ihre schulische Bildung gekämpft haben, hat uns sehr beeindruckt. Die Massai stellten sich kurz vor und erzählten ihre Wünsche für die Zukunft. Der christliche Glaube stärke die Menschen im Massai-Land enorm. Sie müssten sich an die Verkleinerung des Lebensraumes durch klimatische und politische Veränderungen sowie den veränderten Umweltbedingungen anpassen und könnten z. B. wegen der häufigen Dürren ihren nomadischen Lebensstil nicht mehr aufrecht erhalten. Neue Lebensentwürfe brauchen Zeit und ganz viel Kraft. Die Schulen und Internate, die Angelika Wohlenberg und Elisabeth Merz mit zahlreichen tansanischen und deutschen Mitarbeitern in Tansania betreiben, unterstützen die Massaikinder enorm, schulische Bildung zu erlangen und sich frei zu entwickeln. Zudem kümmert sich der Verein „Hilfe für die Massai e. V.“ um eine medizinische Grundversorgung und um zahlreiche Projekte für Frauen. Der Anfang Juni 2019 von den evangelischen Schülerinnen durchgeführte Flohmarkt erbrachte mit zusätzlichen Privatspenden eine Gesamtsumme von 250 €, die auf das Konto von „Hilfe für die Massai e. V.“ überwiesen wurde.

 

Am Ende des Massai-Besuchs konnte man noch traditionelles Kunsthandwerk oder Bücher über die Massai kaufen. Die Gäste gingen anschließend in die Mensa und staunten über 5 – 6 Hühnchenkeulen, die jeder auf seinem Salat- Teller vorfand. In Tansania gebe es in den Schulen nur einmal pro Monat Fleisch – jeweils eine Hühnchenkeule. Als Herr Ebert berichtete, dass bei uns jeden Tag ein Fleischgericht zur Verfügung stehe, waren die Massai begeistert: „So viel Wohlstand! So eine gute Schulspeisung!“ Auf Deutsch sagte ein Massai: „Lecker, lecker!“

 

Einige Schülerinnen führten die Massai zum Abschluss ihres Besuchs durch unser schönes Schulhaus und in den Schulgarten, wo die Gäste besonders von den Bienenstöcken begeistert waren. Jeder Gast erhielt als Abschiedsgeschenk ein Glas Honig aus unserem Klostergarten.

 

 

Die evang. Schülerinnen der Klasse 7

 

 

 

 

 

Projekt: Aus Liebe zu den Kindern

 

Die evangelischen Schülerinnen der 7. Klasse besuchten die Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau am Grieser Spitz und wurden dort von Schwester Barbara mit offenen Armen empfangen. Sie zeigte den Schülerinnen im Eingangsbereich Erinnerungsstücke von der Gründerin des Ordens, Carolina Gerhardinger, und vom Kloster. Carolina Gerhardingers Ordensname lautet Maria Theresia von Jesus, sie ist auf dem Holzrelief umgeben von Kindern zu sehen.

 

Schwester Barbara führte die Schülerinnen in die Kapelle und erzählte, wie der Orden entstanden und gewachsen ist. Hauptaufgabe der Armen Schulschwestern war die Bildung von Mädchen und Frauen, das ist bis heute so geblieben.

 

Anschließend durften die Schülerinnen viele Fragen an Schwester Barbara richten, die geduldig und sehr überzeugend alle Fragen beantwortete. Besonders beeindruckend war es für die Schülerinnen, aus der Lebensgeschichte von Schwester Barbara zu hören.

 

Am Ende gingen alle in den Garten und bestaunten das große, sehr gepflegte Anwesen, um das sich besonders Schwester Barbara kümmert. Zum Abschied trugen sich alle ins Gästebuch ein und Schwester Barbara schenkte jeder Schülerin als Erinnerung eine Abbildung von der Ordensgründerin.

 

K. Kunert, StDin i. K.

Projekt „Jerusalem – Stadt der drei Religionen“

im Evangelischen Religionsunterricht in der 9. Jahrgangsstufe

 

Vier Gruppen beschäftigten sich intensiv mit der Stadtgeschichte Jerusalems und ihrer besonderen Bedeutung für die drei großen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam. Die zentrale Frage, die im Mittelpunkt der Arbeit stand, war: Wie wird Frieden in Jerusalem? Die einzelnen Gruppen hatten vielfältige Ideen, wie Toleranz eingeübt werden könnte, denn ob es zukünftig ein friedliches Miteinander in der Stadt gibt, hängt von den Menschen ab. Schnell war klar, dass auch wir nicht immer tolerant sind und wie schwer es jeder einzelnen Schülerinnen fällt, jeden so anzunehmen, wie er / sie ist. Somit war die Beschäftigung mit der eigentlich fernen Stadt ein Anlass, über die eigenen Möglichkeiten und Grenzen von Toleranz und Nächstenliebe nachzudenken.

Ausstellung im 4. Stock: Frauenklöster in Regensburg

Die evangelischen Schülerinnen der 7. Jahrgangsstufe haben sich in Vorbereitung auf ein Projekt für den Interreligiösen Kalender 2020 mit Frauenklöstern in Regensburg beschäftigt. Dabei kamen interessante Ergebnisse zutage, die bis zum Schuljahresende im 4. Stock nachgelesen werden können.

 

Die Tafeln stellen verschiedene Frauenklöster vom Mittelalter bis heute vor. Unterschiedlichste Orden lebten in der Stadt: Klarissen, Magdalenerinnen, Arme Schulschwestern, Dominikanerinnen, Marienschwestern vom Karmel, Augustinerinnen, Benediktinerinnen, Englische Fräulein, außerdem entzogen sich manche adlige Frauen den strengen Ordensregeln und lebten als Kanonissen.

 

Der jüngste Orden, die Dienerinnen vom Heiligen Blut, ließ sich erst 2009 in Regensburg nieder. Zu den ältesten Klostergründungen gehören die Klöster Obermünster, Mittelmünster und Niedermünster. Der Orden, der am längsten in Regensburg nachweisbar ist, sind die Dominikanerinnen. Seit 1239 leben Dominikanerinnen in der Stadt, ihr Kloster ist das älteste des Ordens.

Pressemeldungen:

Ein Adventskalender zum Nachdenken

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Impressionen vom Flohmarkt für die Kinder der Massai | (Dezember 2016)

Helfen und gelebte Ökumene als Lebensaufgaben - Bahnhofsmission

Advent und Weihnachten

Besuch der Landessynode

Schwester Sieglinde zu Besuch

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