St. Marien-Schulen der Schulstiftung der Diözese Regensburg - Gymnasium und Realschule für Mädchen

Fachschaft:
Geschichte / Sozialkunde
(Gymnasium)

Archäologieausstellung

Eine römische Villa mit Fußbodenheizung beim Bau der Mensa der St. Marien-Schulen entdeckt!

 

So lautete die Schlagzeile damals in der Mittelbayerischen Zeitung. Die schönsten archäologischen Funde wurden der Schule vom Landesamt für Denkmalpflege übergeben und vom damaligen Archäologie-Kurs in zwei Vitrinen ausgestellt.

 

Nach Jahren - in Kisten verpackt - erblickte die Archäologie-Ausstellung wieder das „Licht der Öffentlichkeit“. Sie ist im EG (Richtung Festsaal/ Oberstufenbereich) wieder für alle Interessenten zugänglich.

 

Damit die Ausstellung noch attraktiver wird, hat der Archäologiekurs 11 im Schuljahr 2018/19 zwei lebensgroße römische Figuren gestaltet: eine Römerin und einen Römer. Außerdem wurde ein großes Modell „unserer“ Villa gebaut, das an besonderen Tagen, wie dem Ehemaligentreffen oder dem Tag der offenen Tür, gezeigt wird.

 

Kun

Lernort Staatsregierung

Besuch des Bayerischen Staatsministeriums für Finanzen und Heimat

 

Am 15. Juli 2019 fuhr die Klasse G 10A mit Frau Kunert und Frau Richter auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit nach München. Die Fahrt verging wie im Flug und nach etwa eineinhalb Stunden erreichten wir gespannt unser Ziel.  

 

Empfangen wurden wir im großen Sitzungssaal „Ludwig 134“ von Barbara Weishaupt und Birgit Biemann, die uns einen Einblick in den bevorstehenden Tagesablauf gaben. Anschließend bekamen wir Informationen über die Historie und die Nutzung des Gebäudes und durften uns gleich selbst in Gruppen an die Arbeit machen. Anhand von Zeitungsartikeln sollten wir die Aufgaben und Zuständigkeitsbereiche des Finanzministeriums herausfinden. Wusstet ihr, dass das Ministerium auch für die Schloss- und Seenverwaltung sowie für die Landesvermessung verantwortlich ist?

 

Nach der Gruppenarbeit war es Zeit für eine kurze Verköstigungspause. Danach ging es weiter mit einer Besichtigung des Büros und des angrenzenden historischen Konferenzraums von Minister Albert Füracker, welcher leider nicht anwesend sein konnte. Die Führung wurde von seinem Assistenten geleitet. Währenddessen gab es immer die Möglichkeit, Fragen zu stellen, welche auch mit großem Interesse genutzt wurde. Weiter ging es dann in den „Blauen Salon“, der mit einer hochwertigen Seidentapete ausgestattet ist. Dort finden kleine Besprechungen, Ordens- und Urkundenverleihungen statt.

 

Auf dem nächsten Programmpunkt stand ein Vortrag von Alexander Lutz, der extra aus Nürnberg angereist war, um uns über Datenschutz und Medienkompetenz aufzuklären. Er wies zudem auf Gefahren und Schutzmaßnahmen hin. Danach gab es eine Mittagspause, in der wir in der Kantine verpflegt wurden. Abschließend sollten wir noch ein Quiz über verschiedene Ministerien, Ämter, Staatshäupter etc. lösen. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Beide Teams waren gleich auf. Die letzte Frage entschied das Kopf-an-Kopf-Rennen.

 

Zum Abschluss besuchten wir nach einem fünfminütigen Spaziergang die Staatskanzlei, den Sitz unseres Ministerpräsidenten Markus Söder. Während der Führung wurde uns Einblick in den Kuppelsaal und in den Presseraum gewährt. Wir hofften, auch den Ministerpräsidenten höchstpersönlich zu treffen, doch leider war dieser nicht im Hause anzutreffen. Mit dem Besuch der Staatskanzlei endete unsere Exkursion in der Landeshauptstadt Bayerns.

 

Uns allen hat der Besuch sehr gefallen, da er sehr informativ und spannend war.

 

Denise Edions und Nicola Hierl, G 10A

 

Besuch von Margit Wild (23.07.2019)

Schon im Februar erreichte uns eine Mail von der Landtagsabgeordneten und Stadträtin Margit Wild, die die „Friday for Future“-Bewegung zum Anlass nahm, um darauf aufmerksam zu machen, dass sie gern in die Schule kommen würde, um mit Schülerinnen über Klimaschutz, aber auch über politische Bildung zu sprechen. Gern haben wir dieses Angebot angenommen und Frau Wild im Rahmen des Unterrichtsthemas „Weiterentwicklung der Demokratie“ zu uns in die Sozialkundekurse 11 von Frau Zweck und Frau Kunert eingeladen.

 

Schon die Auftaktfrage hatte es in sich: Warum können Politiker keinen Klartext sprechen, warum reden sie immer wie um den heißen Brei herum? Frau Wild gab hier eine sehr ehrliche Antwort und sprach einigen ihrer Politikerkollegen und -kolleginnen eine gewisse Fachkompetenz ab. Sie bemühe sich immer um eine gute Vorbereitung auf die Themen und Gespräche, um konkrete Antworten geben zu können, aber das sei nicht immer möglich, da Politik einen „langen Atem brauche“. Zwischenergebnisse als Endergebnisse zu verkünden, mache wenig Sinn, deshalb würden viele Politiker/innen wage bei ihren Antworten bleiben. Alle weiteren Fragen beantwortete Frau Margit Wild souverän und sehr ausführlich. Man merkte ihre Begeisterung für politische Themen an jeder ihrer Aussagen. Oft lachte sie und machte witzige Bemerkungen, die das Politikgespräch sehr auflockerten. Ganz besonders hob Margit Wild die Rolle der Frauen in der Politik hervor und ermutigte uns, dass wir uns gerade als junge Frauen politisch engagieren sollten.

 

Als am Ende Fragen zur Zukunft der SPD in Regensburg, in Bayern und in Berlin kamen, wurde Frau Wild zuerst sehr nachdenklich, dann aber doch zuversichtlich. Die Geschichte der SPD zeige, dass sie schon ganz andere Krisen überstanden habe. Wenn die richtigen „Köpfe“ die richtigen Themen aufgreifen, könne die SPD zur alten Stärke zurückfinden. Dieser Prozess dauere eine Zeit, aber alles sei machbar. Sie selbst werde im Stadtrat nicht zur Wiederwahl stehen, da jetzt jüngere Anwärter gebraucht würden. Die Abschlussfrage stellte Frau Wild nochmals auf eine harte Probe: Könnte ein Politiker wie Franz Josef Strauß die SPD in Deutschland retten? Sie antwortete sehr diplomatisch und verwies auf die Zukunft ihrer Partei, die hoffentlich von vielen guten Politiker/innen gestaltet werde.

 

Wir dankten Frau Wild für die überaus spannende Politikstunde und für die zahlreichen Einblicke in ihre Arbeit als Politikerin.

 

 

Die Schülerinnen der Sk-Kurse von Frau Zweck und Frau Kunert

Höhlenmalerei (Profilfach Archäologie)

Das Profilfach Archäologie in der Q 11 hat sich von September bis Oktober mit dem Menschwerdungsprozess beschäftigt. Aus der Frühzeit der Menschen gibt es nur wenige archäologische Funde. Spannend sind dabei die rund 40 000 Jahre alten Höhlenmalereien z. B. aus Frankreich und Spanien. Doch der Kurs wollte sich die Bilder nicht nur ansehen und sie analysieren, die Schülerinnen wollten auch selbst Höhlenmalerei ausprobieren. Gezeichnet wurde mit Holzkohle. Leider stand uns keine Felswand oder eine Haut aus Leder zur Verfügung, somit musste Pergamentpapier ausreichen.

Nachtrag vom 08. November 2018: Neueste Ergebnisse aus Borneo zeigen, dass die Höhlenmalerei dort ebenso alt ist wie in Frankreich oder Spanien. Die ältesten Malereien auf Borneo könnten sogar 52 000 Jahre alt sein.

Juniorwahl bei den Englischen

Zum ersten Mal nahmen die Schülerinnen ab der 9. Jahrgangsstufe von Realschule und Gymnasium an der Juniorwahl teil. Im Sozialkundeunterricht wurden besprochen, wie die Landtagswahl abläuft, wer zur Wahl steht, welche Parteiprogramme es gibt und wie man überhaupt wählt.

Pro Klasse bzw. Kurs wurden zwei Wahlhelferinnen geschult, so dass die Juniorwahl von Anfang an von den Schülerinnen selbstständig geplant und durchgeführt werden konnte. Vom Ausfüllen der Wahlberechtigungskarten bis zum Auszählen erledigten die Wahlhelferinnen alle Tätigkeiten eigenverantwortlich und sicherten die Korrektheit der Wahl ab.

Zwei Ausstellungen informierten in der Pausenhalle über die Landtagswahl in Bayern. Die erste Ausstellung gestaltete der Sk-Kurs von Frau Kunert. Stets wurden aktuelle Zeitungsartikel ausgehängt, um die Mitschülerinnen auf den neuesten Stand zu bringen. Eine Wanderausstellung des Stadtjugendrings, die eine Woche in der Pausenhalle gezeigt wurde, ergänzte die selbst gestalteten Plakate der Q 12.

Die meisten Schülerinnen probierten auch den Wahl-O-Mat aus, um sich bei der Wahlentscheidung helfen zu lassen. Mit einer Wahlbeteiligung von 92,8 % konnte am Ende ein repräsentatives Wahlergebnis präsentiert werden. Bayernweit betrug die Wahlbeteiligung 85,8 %. Nach Auszählung der Juniorwahl für den Bayerischen Landtag wurde am Wahltag folgendes Endergebnis bekannt gegeben: CSU 22,8%; SPD 10,8 %; FW 6,2 %; Grüne 28,2 %; FDP 8,6 %; AfD 6,3 % und Sonstige 17,1 %.

Das gesamte Equipment (Wahlberechtigungsscheine, -urnen, -kabinen usw.) stellte der Verein „Kumulus e.V.“ aus Berlin zur Verfügung, der sich seit Jahren um die Gesamtorganisation der Juniorwahlen in Deutschland kümmert.

 
 
 

Stadtführungen von Schülerinnen für Schülernnen

Die Schülerinnen der ehemaligen G 7D bereiteten gemeinsam mit ihrer Geschichtslehrerin Frau Zweck eine ganz besondere Stadtführung vor.

 

Jeweils zwei Schülerinnen recherchierten gründlich zu  einer Station und erstellten ein kurzes Referat. Bei einem gemeinsamen Stadtrundgang im Juli wurden an den historischen Orten kleine Vorträge gehalten.

 

Die Schülerinnen der G 7D waren richtige Experten geworden und sie konnten ausführliche Informationen zur Geschichte unserer Stadt geben. Einige Stadtbesucher blieben ganz in der Nähe der Klasse stehen, um interessante Details zur Welterbestadt zu erfahren.

 

Wie die Profis ließen sich unsere Schülerinnen nicht aus dem Konzept bringen.

 

Das war insgesamt eine sehr gute Klassenleistung!

Preisverleihung „Erinnerungszeichen“ im Landtag in München P-Seminar „500 Jahre Reformation in Regensburg – ein Film und ein Fest“ (OStRin i. K. Katrin Kunert)

"Wir wollten in Freiheit leben!" - Lesung: Frau Schieck (Juli 2018)

„Wir wollten in Freiheit leben!“
Diese Aussage fasst den Grund für 14 Ausreiseanträge aus der DDR knapp zusammen. Edith Schieck hat über ihr Leben in der DDR, die Ausreise ihrer Familie sowie den Neubeginn in der Bundesrepublik eine Autobiografie mit dem Titel „Und das Gras war grüner“ verfasst.

Schon zum dritten Mal las die Autorin in der Oberstufe des St. Marien-Gymnasiums aus ihrem Buch und erzählte lebendig aus ihrem Leben in der DDR und ihrem gar nicht so leichten Neuanfang in der Bundesrepublik. Die Schülerinnen der 11. Jahrgangsstufe, die alle um das Jahr 2001 geboren sind, stellten zahlreiche Fragen zum Alltag in der für sie so fernen DDR.

Geduldig und sehr authentisch beantwortete Frau Schieck, die seit vielen Jahren in Abensberg lebt, die Fragen der Mädchen. Ganz besonders interessant fanden die Schülerinnen Edith Schiecks Erinnerungen an die Wahlen in der DDR. Sie berichtete von unfreien Wahlen, denn man ging nur „zum Falten“ ins Wahlbüro. Die Ergebnisse der Wahl standen immer schon vorab fest oder wurden nachträglich geschönt. Umso mehr machte die Autorin auf das Wahlrecht als demokratisches Grundrecht aufmerksam und betonte, dass sie, seit sie in der BRD lebt, bei jeder Wahl gewesen sei. Edith Schieck forderte die Schülerinnen auf, es ihr gleich zu tun, um antidemokratischen Tendenzen nur begrenzte Spielräume zu lassen. Denn wir können heute in Freiheit leben.

Somit ist aus dem Vortrag über ein Land, das es schon seit 1990 nicht mehr gibt, ein Plädoyer für die Demokratie heute geworden. Das wird besonders wichtig, da die St. Marien-Schulen im Herbst an der Juniorwahl zur bayerischen Landtagswahl teilnehmen.

Edith Schieck leistet mit ihren mittlerweile über 50 Lesungen an Schulen und anderen Einrichtungen einen wesentlichen Beitrag zur Demokratieerziehung.

Hier finden Sie den Film des Geschichtsprojekts "Investiturstreit" der Klasse G 7B mit Frau Helchinger:

https://youtu.be/E_KGDdz7x1Q

08.11.2017: Planspiel "Kommunalpolitik" (G 9C)

Jugendbeirat - Gruppenfoto
 
 

Am Mittwoch, den 08.11.2017, bekam unsere Klasse besonderen Besuch. Zusammen mit unserem Sozialkundelehrer, Herrn Dr. Beck, nahmen wir an einem politischen Planspiel teil, das von der Stadt Regensburg organisiert wurde. Nach einer kurzen Einführung in das Thema „Politik in Regensburg“ ging es auch schon los. Wir bekamen verschiedene Rollenkarten, mit denen wir in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden: Oberbürgermeisterin, Jugendbeirat, Stadtrat, Leiter verschiedener städtischer Ämter sowie Reporterin. Thema des Planspiels war die Errichtung eines Kultur- und Kongresszentrums.


Während der Simulation mussten wir uns mit Verwaltungsabläufen und dem politischen Prozess auseinandersetzen. „Ich fand das Diskutieren sehr interessant, aber auch sehr schwer, konzentriert zu bleiben“, sagte Lea, die für einen Tag in die Rolle der Oberbürgermeisterin schlüpfte. Zunächst wurde der Bau- und Nutzungsplan des Kulturzentrums von den Mitarbeitern des Kulturamtes und des Stadtplanungsamtes entworfen. Parallel debattierten Stadtrat und Jugendbeirat. Angesprochen wurden beispielsweise Punkte wie die Öffnungszeiten, die Träger der Kosten, der Standort sowie mögliche Nutzer. Das Zentrum sollte ein Treffpunkt aller Generationen werden und auch dabei helfen, Zuwanderer in die Gesellschaft zu integrieren.


Nachdem alle Streitpunkte erörtert worden waren, wurde ein Lösungsvorschlag präsentiert, über den später alle zusammen noch einmal diskutierten. Nach einigen Änderungen und Anträgen kam es zu einer Debatte zwischen den Schülerinnen des Jugendbeirates und des Stadtrates. Letzterer hatte zwar das alleinige Exekutivrecht, konnte also über alles entscheiden, war aber für Vorschläge offen. Einige Änderungen schafften es in das finale Dokument. „Demokratie ist eine Geduldssache und braucht viel Kompromissbereitschaft“, sagte Emilia, Bürgermeisterin im Stadtrat, bei der Abschlussverhandlung. Zum Schluss wurden wir noch über die im November stattfindende Jugendbeiratswahl in Regensburg und Möglichkeiten zur Kandidatur informiert. Insgesamt war der Tag sehr schön und informativ und eine gute Art, sein Wissen spielerisch zu vertiefen.


(Alice Fischer, G 9C)


Lehrkraft: Dr. Stefan Beck

15.05.2017: MDL Margit Wild besucht die G 10B

 

 

Am Montag, den 15. Mai 2017, kam die Landtagsabgeordnete Margit Wild zu uns in die Klasse G 10B. In den vorangegangenen Sozialkunde- und Deutschstunden haben wir uns mit Herrn Dr. Beck im Unterricht auf ihren Besuch vorbereitet und einige Fragen erarbeitet.

Zu Beginn berichtete uns Frau Wild einiges zu ihrer Person, ihrem beruflichen Werdegang und wie sie sich schließlich im bayerischen Landtag wiederfand und dort bis heute arbeitet. Zu ihrer Person ist zu sagen, dass Frau Wild zunächst eine Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin machte, woraufhin sie in ihrer Heimatstadt Sulzbach-Rosenberg als eben diese tätig war. In der darauffolgenden Zeit befasste sie sich, nun auch als Heilpädagogin, mit geistig behinderten Kindern in Regensburg. Sie war auch als Förderlehrerin in einer schulvorbereitenden Einrichtung tätig, bevor sie 1990 in den Stadtrat von Regensburg gewählt wurde. Zu dieser Zeit begann ihre intensivere Auseinandersetzung mit der Politik. Des Weiteren befindet sie sich seit 2007 im Vorstand der Regensburger SPD und seit 2008 als aktives Mitglied im Bayerischen Landtag für Regensburg, in welchem sie sich auf den Bereich Bildung und Kultus spezialisiert hat. In dieser Position beschäftigt sich Margit Wild vor allem mit Fragen zu den verschiedenen Schularten, der Schulorganisation und Lerninhalten. Außerdem ist sie Mitglied in vielerlei Organisationen, wie zum Beispiel der interfraktionellen Arbeitsgruppe Inklusion, die sich mit der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention an den bayerischen Schulen befasst.

Im Anschluss an diesen Einblick in ihren beruflichen Werdegang beantwortete sie uns noch zahlreiche Fragen. So war es für uns beispielsweise interessant zu wissen, wie der Tagesablauf eines Politikers in ihrer Position aussieht. Dazu kann man sagen, dass ihre Hauptaufgabe darin besteht, bestimmte Themen im Ausschuss für Bildung und Kultus vorzubereiten und schließlich als Rednerin oder Co-Rednerin zu diskutieren. Daraufhin stellten sich des Öfteren Fragen zum G9, welches ab dem kommenden Schuljahr wieder eingeführt werden soll, nachdem es, wie Frau Wild es bezeichnete, vor mehreren Jahren in einer „Nacht und Nebelaktion“ eingeführt wurde. Es stellte sich heraus, dass vieles hierzu noch ungeklärt ist, wie beispielsweise die genauen Lerninhalte oder die Frage, ob man nun weiterhin nach der zehnten Klasse mit mittlerer Reife das Gymnasium verlassen darf oder erst ein Jahr später. In diesem Zusammenhang legte Frau Wild uns einige Erwartungen aber auch Befürchtungen dar. Im Verlauf des Besuches konnten auch Fragen bezüglich des unterschiedlichen Bildungs- und Leistungsniveaus in den verschiedenen Bundesländern angesprochen werden. Außerdem tauchten Fragen zum Numerus Clausus (NC) auf, der an vielen Universitäten für manche Studienfächer (z. B. Humanmedizin) sehr hoch ist. Zusammen mit ihrem Wissenschaftlichen Mitarbeiter Matthias Jobst konnte Margit Wild uns auch hierzu einige interessante Hintergrundinformationen bieten, so zum Beispiel, dass die Universitäten frei sind und über die Vergabe von Studienplätzen unabhängig entscheiden dürfen.

Nachdem alle Fragen weitgehend geklärt waren, verabschiedeten wir uns von unseren Gästen. An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei Frau Wild und Herrn Jobst für ihre Zeit und Geduld bei so vielen speziellen Fragen bedanken.

 

Sophia Kirchberger, Fiona Brunner, G 10B

14.03.2017: Besuch des Zeitzeugengesprächs „Jungsein in der DDR, Februar 1972“

Ein Teil der Klasse G 10B besuchte am 14.03.2017 zusammen mit ihrem Geschichts- und Sozialkundelehrer Herrn Dr. Beck einen Vortrag des DDR-Zeitzeugen Rainer Schneider im Jugendzentrum Utopia in Burgweinting.
Der DDR-Bürger Rainer Schneider wird mit 17 Jahren von der Stasi wegen „versuchten ungesetzlichen Grenzübertritts“ verhaftet und zu zehn Monaten Gefängnis verurteilt, bevor er im Oktober 1972, freigekauft von der Bundesrepublik und unter Bewährungsauflagen, in die DDR entlassen wird. Nach zahlreichen erfolglosen Ausreiseanträgen folgt schlussendlich im Jahr 1974 die langersehnte Ausbürgerung sowie die Übersiedlung mit Frau und Kind in die Bundesrepublik.
Noch 43 Jahren nach den Geschehnissen verfolgt Rainer Schneider mit seinen Vorträgen ein wichtiges Anliegen: Den heutigen Jugendlichen die „wahre DDR“, also nicht nur die aus dem Schulunterricht mit vielen Zahlen und Fakten, zu vermitteln. Er spickt seinen Vortrag mit zahlreichen anschaulichen Kindheitserinnerungen, die uns nur allzu deutlich begreiflich machen, wie perfide der ostdeutsche Überwachungsstaat in Sachen Spitzelsystem, Instrumentalisierung von Menschen für seine Zwecke und Militarisierung vorgegangen ist. Angefangen im Kindergarten über die Schulzeit und die Ferienlager der „Jungpioniere“ bis ins hohe Alter.
Das Gespräch war sehr lebendig und interessant gestaltet und zeigte uns die DDR noch einmal in einem ganz anderen Licht.
(Marietheres Obermeier, G 10B)

Kochen durch die Epochen | Archäologie Q 11 / Q 12

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Besuch von MdB Herrn Mistol

Römernachmittag

Exkursion nach Mödlareuth / Plauen

 

Prof. Rosenberg - Band

Schülerinnen in der Politik

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