Fachschaft Biologie (Gymnasium)
Milch-Check: Milchersatzprodukte – Eine nachhaltige Alternative?
Im Rahmen des P-Seminars Lebensmitteltechnologie besuchten wir am Montag, den 2. März die Fakultät für Chemie und Pharmazie der Universität Regensburg. Der Tag stand ganz im Zeichen der Frage, ob und wie pflanzliche Alternativen die klassische Kuhmilch ersetzen können. Nach der gemeinsamen Busfahrt zur Universität trafen wir uns im Seminarraum der Fakultät Chemie, wo wir von Sophia Serve und Dr. Victoria Telser herzlich empfangen wurden.
Um unseren Wissensstand zu Beginn abzufragen, füllten wir zunächst einen Fragebogen zum Thema Milchersatzprodukte aus. Wir nutzten das Waage-Modell, um Argumente abzuwägen, verschiedene Perspektiven zu berücksichtigen und zu einer reflektierten Bewertung zu kommen.
Nach einer kurzen Laboreinführung wurde es ernst. Sicherheit geht vor: Nachdem wir unsere Schutzkleidung angelegt hatten, starteten wir mit den Experimenten. Wir untersuchten verschiedene Milchsorten und Milchersatzprodukte (wie Hafer-, Mandel- oder Sojadrink) auf ihre chemischen Bestandteile:
Fettnachweis: Durchführung mittels Bromwasserlösung.
Proteinnachweis: Anwendung der Biuret-Reaktion.
Stärkenachweis: Einsatz der Lugolschen Lösung (Iod-Kaliumiodid-Lösung).
Kohlenhydratnachweis: Identifizierung spezieller Zuckerarten mit dem Fearon-Reagenz.
Enzymwirkung: Untersuchung, wie Enzyme die Inhaltsstoffe der verschiedenen Proben verändern.
Den Abschluss der praktischen Arbeit bildete eine Geschmacksprobe, bei der wir die sensorischen Unterschiede zwischen den Produkten direkt vergleichen konnten.
Zum Ende des Tages füllten wir den Fragebogen ein zweites Mal aus. Der direkte Vergleich der Antworten zeigte deutlich, wie viel wir durch die Experimente und Erklärungen dazugelernt hatten. Nach der offiziellen Verabschiedung traten wir selbstständig die Heimreise an.
Der Tag an der Uni Regensburg war ein voller Erfolg. Wir haben nicht nur theoretisch, sondern vor allem praktisch gelernt, was in unserer „Milch“ steckt. Unser Fazit fällt eindeutig aus: Milchersatzprodukte sind eine hervorragende und nachhaltige Alternative zur klassischen Kuhmilch. Wir sind motiviert, dieses Wissen weiterzugeben und mehr Menschen dazu zu bewegen, öfter zu pflanzlichen Alternativen zu greifen.
Magdalena Fischer und Elina Lippert für das P-Seminar Biologie mit Herrn Elmer
Das Leistungsfach Biologie besucht den Biochemie Lehrstuhl der Uni Regensburg
Am Mittwoch, den 28. Mai, unternahmen wir, das Leistungsfach Biologie, einen spannenden Ausflug an die Universität Regensburg. Ziel war der Lehrstuhl für Biochemie I, wo wir einen tiefen Einblick in aktuelle Forschung und universitäres Arbeiten gewinnen konnten.
Der Tag begann mit dem Besuch einer Vorlesung von Dr. Alexander Pfab, in der wir unser Wissen aus dem Schulunterricht erweitern und vertiefen konnten. Im Anschluss wurden wir im Seminarraum bewirtet (Herzlichen Dank! ) und nutzten die Gelegenheit, in einer offenen Fragerunde mit dem Dozenten sowohl inhaltliche Aspekte der Vorlesung zu klären als auch mehr über das Biochemiestudium und das Berufsbild einer Biochemikerin zu erfahren. Ein weiterer Höhepunkt war die Führung durch die Labore des Lehrstuhls. Außerdem erklärte und demonstrierte uns Dr. Astrid Bruckmann hier die Methode der Massenspektrometrie – ein zentrales Verfahren zur Analyse von Molekülstrukturen. Danach gab uns Prof. Dr. Christoph Engel einen anschaulichen Einblick in die Kryo-Elektronenmikroskopie, eine hochmoderne Technik zur Darstellung biologischer Makromoleküle. Zum Abschluss durften wir sogar ein entsprechendes Elektronenmikroskop aus nächster Nähe betrachten. Der Tag war sowohl lehrreich als auch unterhaltsam. Wir danken allen Beteiligten an der Universität Regensburg für die Zeit, das Engagement, die spannenden Einblicke und die vielen Kekse und Brezen. Es war eine tolle Gelegenheit, über den Schulalltag hinaus in die Welt der modernen Biochemie einzutauchen.
Das Leistungsfach Biologie 24/26 mit OStR Philipp Schweinitz
Besuch der MINT-Labs Regensburg durch das Leistungsfach Biologie
In diesem Schuljahr hatte das Leistungsfach Biologie die Möglichkeit, die MINT-Labs in Regensburg zu besuchen. Die Schülerinnen absolvierten dort einen molekulargenetischen Kurs, der ihnen faszinierende Einblicke in die Welt der DNA-Analyse bot. Im Fokus stand das Verfahren des genetischen Fingerabdrucks, das in der Gerichtsmedizin, Forensik und Forschung von zentraler Bedeutung ist.
Die Schülerinnen lernten nicht nur die theoretischen Grundlagen dieses Verfahrens kennen, sondern konnten auch selbst aktiv werden. Sie führten die Analyse des Genlocus D1S80 unterschiedlicher genetischer Proben durch. Dazu nutzten sie die PCR (Polymerase-Kettenreaktion) um DNA-Sequenzen zu vervielfältigen und führten anschließend eine Gelelektrophorese durch, um den Täter eines fiktiven Kriminalfalls zu identifizieren.
Ein weiteres Highlight war die Gewinnung und Sichtbarmachung der eigenen DNA aus Mundschleimhautzellen.
Der Tag in den MINT-Labs war nicht nur lehrreich, sondern hat wirklich viel Spaß gemacht. Die naturwissenschaftlichen Arbeitsweisen der Biologie wurden unmittelbar erlebbar gemacht. Ein herzliches Dankeschön an das freundliche Team der MINT-Labs Regensburg, das unseren Schülerinnen dieses eindrucksvolle Erlebnis ermöglicht hat!
Leistungsfach Biologie 24/26 mit StR Philipp Schweinitz
Gewässerökologische Exkursion: Einblicke in die Welt der Limnologie
Im Rahmen der Wissenschaftswoche hatte die Biologie-Gruppe die Gelegenheit, sich intensiv mit der Aussagekraft verschiedener Methoden der Gewässergütemessung zu beschäftigen. Ein besonderes Highlight war dabei die gewässerökologische Exkursion zur Pfatter, die von den beiden Ökologen Sabine Frohschammer und Christopher Parzefall begleitet wurde.
Nach einer theoretischen Einführung in das Thema ging es direkt in die Praxis: Die Schülerinnen nahmen Gewässerproben, beurteilten die Struktur des Flusses und analysierten chemische Parameter. Anschließend wurden die Proben unter dem Binokular untersucht, wobei die gefundenen Zeigerorganismen Aufschluss über die Wasserqualität gaben. Besonders spannend war der Vergleich zwischen einem revitalisierten Bachabschnitt und einem begradigten Abschnitt – eine eindrückliche Demonstration, wie stark sich ökologische Maßnahmen auf die Gewässerqualität auswirken können.
Trotz eisiger Temperaturen ließ sich die Gruppe die Begeisterung nicht nehmen. Ausgestattet mit Wärmflaschen und heißem Tee konnten sich alle nach der Feldarbeit im warmen Labor wieder aufwärmen. Die Exkursion bot einen faszinierenden Einblick in die Welt der Limnologie und zeigte, wie spannend und praxisnah ökologische Forschung sein kann.
Ein großes Dankeschön an Sabine Frohschammer und Christopher Parzefall für die fachkundige Begleitung und die hervorragende Vorbereitung der Exkursion!
Die Biologie-Gruppe mit StR Philipp Schweinitz





































