Im Namen Gottes anfangen… Das neue Schuljahr beginnt!
Wenn die „Englischen“ etwas Neues beginnen, tun sie es mit der Bitte um Gottes Segen. So geschehen am Freitag, den 18. September: ca. 1000 Schülerinnen und Lehrkräfte feiern miteinander in der gemeinsamen Liturgie in der altehrwürdigen Dominikanerkirche zu Regensburg. Mit Domvikar Albert und Pfarrer Müller stehen 20 Ministrantinnen am Altar, Frau Dr. Kunert gibt im Impulstext das Motto „Du musst alles geben…!, bevor Pfarrer Müller aus dem Matthäus-Evangelium vorliest: “Wer sein Leben retten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben um Jesu willen zu verlieren scheint, der wird es gewinnen!“ (Mt 16,24-27).
Domvikar Albert führte in der Ansprache in die Anfangsjahre unserer Schulen, 1903, zurück, in denen statt mit Laptop und E-Books mit einfachsten Mitteln begonnen wurde. Dennoch schrieben die Englischen Fräulein in Regensburg sehr schnell eine Erfolgsgeschichte, so dass bald schon Erweiterungsbauten nötig und das erste Mädchenabitur in Bayern möglich wurde. Wie Papst Leo XIV. in seiner ersten Enzyklika „Magnifica humanitas“ forderte der Schulseelsorger die Schulfamilie auf, als erste aller Bemühungen die natürliche Intelligenz zu fördern und zu fordern. Nicht aber ohne Gott – so wollten die Schwestern damals in wirtschaftlich prekärer Zeit unbedingt ein Gotteshaus und bauten es dann sogar noch größer als ursprünglich geplant! Am 5. Dezember wird sich die Kirchweihe unserer Instituts- und Schulkirche zum 100. Mal jähren. Deshalb stellt das Jahreslogo 2026/27 die Gründerin Maria Ward vor der Silhouette unserer Schule mit ihrem Gotteshaus zu Ehren des Herzens Jesu dar. Dieser Tradition wissen sich die St.Marien-Schule auch heute noch verpflichtet!
Aus dem gleichen Grund haben einige Tage vorher die sechs 5. Klassen mit ihren Eltern in unserer Schulkirche mit einem feierlichen Gottesdienst ihre schulische Karriere bei den „Englischen“ gestartet. Dass dabei einige der Neuen sofort bereit waren, sich beim Lesen und Ministrieren an ihrer neuen Schule zu beweisen, darf als ein gutes Vorzeichen angesehen werden.
Ebenso gab es tags darauf für die 6. Klassen einen eigenen Gottesdienst als Startsignal für intensive Vorbereitung der Firmlinge auf den sakramentalen Empfang des Hl. Geistes, zu dem ebenfalls die Eltern nach Möglichkeit eingeladen waren. Wie Fische im Wasser nicht ohne dieses leben können, ist der Hl. Geist als Motor und Impulsgeber für ein gelingendes Leben und Lernen zu verstehen. Damit die Firmung am 20. November d.J. im Hohen Dom kein leerer Ritus ohne Konsequenz bleibt, wird sich in den kommenden Wochen intensiv mit den entsprechenden biblischen Texten, den Riten der Firmspendung, dem Empfang des Bußsakramentes und der Vorbereitung des festlichen Gottesdienstes mit Bischof Rudolf als Firmspender sowie der Dankandacht in unserer Schulkirche auseinandergesetzt.
Bild und Text: Schülerinnen und Lehrkräfte der St.-Marien-Schulen der Schulstiftung der Diözese Regensburg, Regensburg





















