Maria-Ward-Gedenken

04.02.2026

Vom 23.01. (ihrem Geburtstag: 1585) bis zum 30.01. (ihrem Sterbetag: 1645) begehen die Schülerinnen der St.-Marien-Schulen in Regensburg alle Jahre den Gedenktag „ihrer Gründerin“! Mit einem Morgengebet „on air“ über die Mikroanlage aus dem Direktorat in alle Klassenzimmer, Klassengottesdiensten in der 5. Jahrgangsstufe und verschiedensten Projekten in einzelnen Klassen wurde an sie erinnert:

Maria Ward lebte im 16. Jahrhundert in England. Sie ist die Gründerin der „Englischen Fräulein“, war aber nicht die Begründerin unserer Schule im Jahr 1903! Sie hatte die Idee, dass die späteren nach ihr benannten „Englischen Fräulein“ als eine religiöse Gemeinschaft wie die Jesuiten leben, aber speziell Mädchen eine schulische Bildung zuteil werden lassen sollen.

Aus dieser Tradition wurden viele Schulen gegründet: die erste in Bayern 1627 in München – also nächstes Jahr vor 400 Jahren. In diese Geschichte gehört auch unsere Schule!

Mary Ward wäre sicher stolz auf „ihre“ Schülerinnen, weil im 21. Jahrhundert mehr Mädchen Mittlere Reife ablegen oder Abitur machen als Jungs. Wenn das kein Grund zu feiern ist...!?!

Das Gedenken an diese starke Frau der Kirche, deren Heiligsprechung angestrebt wird, will uns heute lehren: Wir sollten nie vergessen, dass es früher und heute in vielen Ländern nicht selbstverständlich ist, in die Schule gehen zu dürfen. Gerade dann, wenn es uns einmal lästig ist oder schwer fällt! Es ist ein riesiges Geschenk, frei glauben und lernen zu dürfen!!!

Andreas  Albert