Verabschiedung der Absolvia 2026

01.07.2026

Der Auftakt der feierlichen Verabschiedung der Absolvia 2026 fand in der Kirche der St. Marien-Schulen statt. Den Festgottesdienst zelebrierte Domvikar Andreas Albert und Pfarrer Tobias Müller, feierlich umrahmt durch den Chor der St. Marien-Schulen unter der Leitung von Thomas Humbs und Angelika Wimmer. Domvikar Albert betonte in seiner Predigt den Wandel, den die „Englischen“ von der 5. Klasse bis zum Abitur vollzogen haben und wünschte der Absolvia ein sinnerfülltes Leben, das manchmal auch wie das Leben von Maria Ward nicht vor Misserfolgen verschont bleiben werde.

Die Schülerinnen Eva Bernhuber und Sophia Bonk konnten beim Festakt im Festsaal Oberbürgermeister Dr. Thomas Burger als Vertreter für die Stadt und den Landkreis, als  Vertreter des Schulträgers Stiftungsdirektor  Ltd. OStD Günter Jehl, für den Elternbeirat den Vorsitzenden Bernd Hennicke und für den Förderkreis Sandra Brandau  begrüßen, selbstverständlich auch alle Eltern und Angehörige, alle Lehrkräfte und natürlich insbesondere ganz herzlich die Absolvia 2026 als den ersten G9-Jahrgang. Oberbürgermeister Dr. Burger wünschte in seinem Grußwort der Absolvia immer das tun zu können, was sie wollen und verantwortungsvoll die Zukunft zu gestalten. Stiftungsdirektor Jehl freute sich über den erster Jahrgang, der nach der neuen Art Abitur gemacht hat und wünschte der Absolvia, dass sie ihr Leben immer von Gott begleitet wissen. Frau Brandau sprach der Absolvia den Dank für die Zusammenarbeit und die Unterstützung gemeinsamer Projekte aus und überreichte als Geschenk einen praktischen Stiftebeutel.

Schulleiter Markus Birner dankte in seiner Festrede den Kolleginnen und Kollegen für die geleistete Arbeit und besonders Markus Schuster, Andreas Zwicknagl und Diana Mühlhofer für die äußerst professionelle Organisation des ersten Abiturjahrgangs. Birner betonte die außergewöhnliche Leistung des Jahrgangs. Mit einer Durchschnittsnote von 1,85 übertrifft der Jahrgang den Bayernschnitt von 2,13 deutlich. „Unter euch befinden sich 31 Schülerinnen, die eine Gesamtnote von 1,5 oder besser haben. 50 von euch liegen im Gesamtdurchschnitt über 2,0 – haben also eine 1 vor dem Komma; das sind 57% – Chapeau! Und sechs von euch haben die Traumnote 1,0.“ Birner reflektierte über die ursprüngliche Bedeutung von Krise, die mit Entscheidung übersetzt werden kann, und den unterschiedlichen Bedeutungen von Zeit als chronos und kairos. Diesen Kairos gelte es zu packen und mutig Entscheidungen zu treffen. Die St.Marien-Schulen seien nicht nur ein Ort der Wissensvermittlung, der Fertigkeiten und Kompetenzen, sondern auch ein Ort der Herzensbildung. Diese Herzensbildung sei kein abfragbares Wissen, sondern eine Haltung und ein Verhalten, die uns ermögliche, dass wir immer den Kairos erkennen, mutig zupacken, uns füreinander und andere einsetzen. Birner wünschte den Absolvia, dass diese Herzensbildung sie ein Leben lang auch durch so manche Untiefen tragen möge! 

Der Vorsitzende des Elternbeirates, Bernd Hennicke, verlieh die Preise für die 21 Absolventinnen bis zur Gesamtnote von 1,3. Zudem überreichte er den neu eingeführten Sozialpreis an Eva Reisinger, die für ihr außerordentliches soziales Engagement geehrt wurde. Unterhaltsam und mit Humor ließen die beiden Abiturientinnensprecherinnen Carolin Bierl und Franziska Völkl die neun Jahre St. Marien-Gymnasium Revue passieren und bedankten sich beim Oberstufenkoordinator Markus Schuster für seine hervorragende Arbeit mit einem Jahrgangsstufenfoto und einem Orangenbäumchen. Umrahmt wurde der Festakt durch den Kammerchor sowie die Sängerinnen Isabel Haberstroh, Sophia Geneider und Emma Schönigan. Lena Manz brillierte an der Violine in Begleitung von Thomas Humbs. Nach dem Festakt konnte die Q12 unter der Leitung von Anja Vaupel ein Catering mit sehr gutem Essen und Getränken anbieten, welches für einen stimmungsvollen Ausklang der Feier sorgte.